PopupLiftHilfe

Popups und euer bestehender Willkommens-Flow — eine Weiche, keine doppelten Rabatte

Die meisten Shops haben bereits einen Klaviyo-Willkommens-Flow: Jemand meldet sich für den Newsletter an, erhält eine Begrüßung und oft einen Rabatt. PopupLift-Anmeldungen landen in derselben Liste — ohne eine kleine Anpassung bekäme ein Popup-Besucher deshalb zwei Angebote: den persönlichen Code aus dem Popup und euren allgemeinen Willkommensrabatt.

PopupLift erkennt das automatisch: Wird einer eurer Flows durch die für das Popup gewählte Liste ausgelöst, zeigt der Builder eine Warnkarte mit einem Link zum Flow. Es gibt zwei Lösungen — beide dauern nur wenige Minuten. (Sobald ein Flow die Weiche mit popuplift_offer verwendet, verschwindet die Warnung und der Flow wird als erledigt aufgeführt.)

Deaktiviert euren Willkommens-Flow NICHT

Euer Willkommens-Flow ist weiterhin für alle da, die sich auf anderem Weg anmelden (Footer-Formular, Checkout usw.). Wenn ihr ihn abschaltet, gehen diese Kontakte leer aus. Stattdessen habt ihr zwei gute Möglichkeiten: eine eigene Liste oder eine Weiche innerhalb des Flows.

Option A: eine eigene Liste fürs Popup (der schnellste Weg)

Legt in Klaviyo eine neue Liste an (mit aktiviertem Double Opt-in) und wählt sie im Builder aus. Euer bestehender Willkommens-Flow reagiert weiter auf die alte Liste und bleibt völlig unangetastet — die Warnkarte verschwindet, weil sich nichts mehr überschneidet.

Sollen Popup-Anmeldungen trotzdem eure Willkommens-Serie erhalten? Klont den Flow in Klaviyo, wählt beim Klonen die neue Liste als Auslöser und löscht im Klon die Gutschein-Mail (der Code kommt bereits über den PopupLift- Reward-Flow). Beim Klonen bleiben alle E-Mails erhalten — ihr müsst nichts neu bauen.

Wollt ihr den Rabattcode in eurer eigenen Serie ausgeben statt in unserer Reward-Mail: Das geht, aber nicht mit {{ event.code }} — Ereignis-Variablen sind in einem listen-getriggerten Flow leer. Nehmt stattdessen die Profil-Eigenschaft {{ person.popuplift_offer }} (und {{ person.popuplift_offer_text }} für den Namen des Angebots); die steht in jedem Flow zur Verfügung. Setzt dafür eine kurze Verzögerung an den Anfang, damit die Eigenschaft sicher angekommen ist.

Einmalig müsst ihr noch Folgendes einrichten: Eure Anmeldungen verteilen sich jetzt auf zwei Listen, deshalb müssen Kampagnen an beide gehen. Erstellt in Klaviyo ein Segment, das beide Listen umfasst, und schickt Kampagnen an dieses Segment — sonst hören eure Popup-Leads nie wieder von euch.

Ein Fall, in dem die eigene Liste nicht genügt: Prüft, worauf euer Willkommens-Flow wirklich reagiert. Klaviyo kennt neben Added to list auch Added to segment — und ein Segment ist eine Bedingung, keine feste Mitgliederliste. Lautet sie zum Beispiel „E-Mail-Consent = subscribed", fallen die Popup-Anmelder genauso hinein, ganz gleich auf welcher Liste sie stehen. Dann hilft nur Option B (die Weiche) oder eine Zusatzbedingung im Segment. Flows mit Ereignis-Auslöser (Warenkorbabbruch, Post-Purchase) sind nie betroffen — sie reagieren auf Verhalten, nicht auf die Anmeldung.

Was PopupLift erkennt: Die Warnkarte im Builder findet Flows mit Listen-Trigger. Einen segment-getriggerten Willkommens-Flow sieht sie nicht — schaut in dem Fall selbst in eure Flow-Übersicht.

Zwei Klaviyo-Fakten sind hier wichtig: Der Auslöser eines Flows kann nach dem Anlegen nicht geändert werden (das Klonen von Liste zu Liste funktioniert; einen Listen-Auslöser in einen Ereignis-Auslöser umzuwandeln nicht). Außerdem unterstützt Klaviyo keine E-Mail-Anhänge — legt Dateien wie einen PDF-Leitfaden in Shopify ab und verlinkt sie stattdessen über einen Button.

Option B: eine Liste behalten, eine Weiche einbauen (langfristig am saubersten)

Alle Anmeldungen bleiben auf einer Liste. Eine Bedingung am Anfang eures bestehenden Flows sorgt dafür, dass Popup-Anmeldungen die Gutschein-Mail überspringen. So bleibt eure Zielgruppe an einem Ort und ihr braucht kein zusätzliches Segment für Kampagnen.

Die Weiche einbauen (einmalig, in eurem Flow)

  1. Öffnet euren Willkommens-Flow in Klaviyo (die Karte im Builder verlinkt ihn direkt).
  2. Fügt ganz oben im Flow einen Conditional Split ein: Properties about someonepopuplift_offeris set.
  3. Legt die beiden Pfade fest. YES (kam über das Popup): die Rabatt-Mail überspringen — der Besucher hat bereits einen persönlichen Code; Branding- und Content-Mails dürfen bleiben. NO (reguläre Anmeldung): alles bleibt genau wie bisher.
  4. Beginnt euer Flow ohne Verzögerung, setzt vor die Weiche eine kurze Wartezeit von wenigen Minuten. So ist die Profileigenschaft zuverlässig vorhanden.

popuplift_offer ist eine Profileigenschaft, die PopupLift bei jeder Popup-Anmeldung schreibt — der verlässliche Marker für „diese Person hat bereits ein Angebot bekommen".

Warum sich diese eine Minute lohnt

  • Keine doppelten Rabatte — das schützt eure Marge.
  • Saubere Umsatz-Zuordnung: Jede Popup-Anmeldung löst ihren persönlichen Code ein, sodass PopupLift Bestellungen präzise zuordnen kann.
  • Jede Anmeldung erhält weiterhin genau eine stimmige Customer Journey.

Frage offen? Schreibt uns — wir antworten schnell. support@popuplift.com