Die Reward-E-Mail: den Code nach der Bestätigung per Klaviyo verschicken
Wenn euer Popup den Rabattcode erst nach der Bestätigung per E-Mail liefert (Code delivery: Send the code after email confirmation), verschickt Klaviyo die Mail — aus einem Flow, den ihr oder eure Agentur pflegt. PopUplift liefert den persönlichen Code ins Klaviyo-Profil und verschickt selbst keine Mails an eure Kundschaft.
Voraussetzungen
Ohne diese drei Dinge lässt sich ein Popup mit E-Mail-Zustellung nicht veröffentlichen:
- eine Belohnung am Popup,
- eine aktive Klaviyo-Verbindung (Settings → Integrations),
- eine gewählte Liste mit Double Opt-in. Die Bestätigungsmail selbst ist eine Einstellung dieser Liste in Klaviyo; ihr gestaltet sie einmal dort.
Im Popup steht statt des Codes ein Hinweis, dass der Code nach der Bestätigung per Mail kommt. Den Text passt ihr unter What the popup says instead of the code an. Versprecht dort keine Uhrzeit — wann die Mail rausgeht, bestimmt euer Flow.
Der Standardweg: euer Willkommens-Flow
Bei einer Double-Opt-in-Liste nimmt Klaviyo einen Kontakt erst nach der Bestätigung in die Liste auf. Ein Flow mit dem Auslöser Added to list startet deshalb genau im richtigen Moment. Setzt in dessen E-Mail den Code über die Profil-Eigenschaft ein:
| Eigenschaft | Inhalt |
|---|---|
{{ person.popuplift_offer }} | der persönliche Rabattcode |
{{ person.popuplift_offer_text }} | Name des Angebots |
{{ person.popuplift_discount }} | formatierter Prozentwert, z. B. „5 %" |
{{ person.popuplift_discount_value }} | Prozentzahl, z. B. 5 |
Die beiden Rabatt-Felder gibt es nur bei Prozent-Belohnungen. Die Eigenschaft trägt immer den zuletzt vergebenen Code — für eine Willkommens-Serie genau richtig.
Zwei Dinge, damit es verlässlich klappt:
- Kurze Verzögerung an den Anfang des Flows (ein paar Minuten), damit die Eigenschaft sicher angekommen ist, bevor die erste Mail startet.
- Ersatztext für andere Anmeldungen. Wer sich über das Footer-Formular oder den Checkout anmeldet, hat keinen PopUplift-Code. Gebt für diese Kontakte einen passenden Ersatzcode und -text vor — oder baut eine Weiche ein, wie unter Willkommens-Flow beschrieben.
Alternative: ein Flow auf das Ereignis
PopUplift meldet an Klaviyo zusätzlich das Ereignis PopupLift Reward Released — für jeden Besucher genau einmal, nachdem er seine E-Mail-Adresse bestätigt hat. Die Metrik erscheint in eurer Auslöser-Auswahl, sobald sie einmal gemeldet wurde. Nur in einem Flow mit diesem Auslöser gibt es die Ereignis-Variablen:
| Variable | Inhalt |
|---|---|
{{ event.code }} | der persönliche Rabattcode |
{{ event.discount_url }} | Ein-Klick-Link: wendet den Code an und führt in den Shop |
{{ event.reward_name }} | Name des Angebots |
{{ event.expires_at }} | Ablaufdatum des Codes |
In einem listen-getriggerten Flow bleiben {{ event.… }}-Variablen leer. Nutzt ihr beide Flows, prüft, dass nicht beide eine Rabatt-Mail verschicken.
Den Reward-Flow prüfen
PopUplift legt keine Reward-Flows in Klaviyo an. Die E-Mail kommt immer aus einem Flow, der euch oder eurer Agentur gehört. Wo verfügbar, passt Set up Klaviyo emails unter Code delivery einen bestehenden Willkommens-Flow für euch an: Ihr seht die vorgeschlagenen Änderungen vorher und wendet sie selbst an. Gibt es genau einen passenden Flow, öffnet sich direkt die fertige Prüfung; ein Häkchen und Apply genügen. Ist der Flow schon live, ändern sich seine nächsten E-Mails sofort — das bestätigt ihr ausdrücklich. Danach könnt ihr die Änderung mit Undo these changes zurücknehmen, solange niemand die E-Mail in Klaviyo weiterbearbeitet hat. Ein Wechsel der E-Mail zwischen live, manual und draft zählt nicht als Bearbeitung; Undo behält den gewählten Status. Überspringt Undo bearbeitete E-Mails, nennen die Details, was sich geändert hat, und Keep current Klaviyo state schließt die Änderung ab, ohne etwas in Klaviyo zu schreiben. Wurde der Flow in Klaviyo gelöscht oder archiviert, gibt es nichts mehr zurückzunehmen, und die Änderung wird abgeschlossen. Das Ergebnis bleibt sieben Tage sichtbar, auch nach einem Neuladen.
Die Karte Reward delivery flow erscheint im Schritt Opt-in (und im Editor-Bereich Klaviyo), sobald Klaviyo verbunden ist, die gewählte Liste Double Opt-in nutzt und Send the code after email confirmation gewählt ist. Sie sucht euren Flow auf der gewählten Liste oder am Ereignis PopupLift Reward Released und zeigt unter Checked flow seinen Namen. Darunter stehen zwei Ampeln mit je einem Badge: Reward flow (Live ✓ oder Draft) und Code variable (Present ✓ oder Missing). Fehlt der Code, nennt die Karte die Variable, die in eine der E-Mails gehört: in einem Listen-Flow {{ person.popuplift_offer }}, in einem Flow am Ereignis auch {{ event.code }}. Findet sie keinen Flow, zeigt Reward flow das Badge None found. Konnte Klaviyo einzelne Flows oder E-Mails nicht liefern, steht dort Unknown statt einer Entwarnung — dann einfach neu prüfen. Geprüft werden höchstens 40 Flows und je Flow die ersten 12 E-Mails; greift eine Grenze, sagt die Karte das. Check again prüft sofort neu, sonst kann das Ergebnis bis zu fünf Minuten alt sein. Die Ampeln blockieren das Veröffentlichen nicht.
PopUplift schaltet keinen Flow für euch live — das entscheidet ihr in Klaviyo. Solange er Entwurf ist, bekommt kein bestätigter Besucher seinen Code.
Hat PopUplift früher einen Flow „PopupLift – send confirmed reward" für euch angelegt, bleibt er eurer. Seine E-Mail enthält einen Block mit POPUPLIFT REWARD BLOCK — DO NOT REMOVE und {{ event.code }}. Löscht ihr ihn, geht die Mail ohne Code raus.
Nach dem Veröffentlichen
PopUplift kann einen externen Flow nicht immer selbst prüfen. Dann steht nach dem Veröffentlichen Reward email: not verified — das Popup ist trotzdem live. Schaut in dem Fall in Klaviyo nach:
- Ist der Flow live (nicht im Entwurf)?
- Reagiert er auf die richtige Liste bzw. auf PopupLift Reward Released?
- Steht der Code in der Mail (
{{ person.popuplift_offer }}oder{{ event.code }})? - Sind Absender und Versanddomain in Klaviyo eingerichtet und aktiviert? Ein Konto ohne Absender verschickt nichts, oft ohne Fehlermeldung.
Am sichersten ist ein Testdurchlauf mit einer eigenen Adresse — siehe Popups und Vorlagen.