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Belohnungen und Codes — was Besucher bekommen und wie der Code ankommt

Eine Belohnung (Reward) ist das Angebot hinter eurem Popup: ein Rabatt, kostenloser Versand oder ein Code, den ihr schon in Shopify habt. PopUplift legt die passenden Shopify-Rabattcodes selbst an, ordnet jede Bestellung mit diesem Code dem Popup zu und räumt alte Codes wieder weg.

Eine Belohnung anlegen

Unter Rewards oder direkt im Reward-Schritt eines Popups über Create reward. Vier Arten stehen zur Wahl:

ArtWofür
PercentageProzent-Rabatt auf berechtigte Artikel, z. B. „10 % auf alles"
Fixed amountBetrag in eurer Shop-Währung, z. B. „10 € ab 50 €"
Free shippingVersandkosten geschenkt
Static codeein Code, den es in Shopify schon gibt — PopUplift zeigt ihn nur an

Danach gebt ihr der Belohnung einen Name. Er erscheint im Popup, wenn ihr dort dynamischen Reward-Text einsetzt, und im Klaviyo-Profil als Name des Angebots.

Einstellungen

  • Applies to — alle Produkte oder eine Auswahl aus Produkten bzw. Kollektionen (über Shopifys Produktauswahl). Bei Free shipping gilt die Belohnung für den Versand.
  • Minimum order value (optional) — Mindestbestellwert in eurer Shop-Währung. Leer heißt: kein Mindestwert.
  • Codes expire — wie lange ein Code gültig ist, gerechnet ab seiner Vergabe. Beim Code per E-Mail ist das die Anmeldung im Popup, nicht der Empfang der Mail: Wer spät bestätigt, hat entsprechend weniger Restlaufzeit. Neue Belohnungen starten mit 30 Tagen; ihr könnt die Frist ändern oder ausschalten.

Unter Advanced settings:

  • Code generation — Unique, code generated per lead (empfohlen) oder Static, one fixed code for everyone.
  • Prefix und Random length — das Muster der Einmal-Codes, z. B. SAVE- plus vier Zeichen. Die Zufallszeichen lassen verwechselbare Zeichen wie O/0 und I/1 weg.
  • Usage limit per code (optional) — leer lassen heißt: jeder Code ist genau einmal einlösbar. Dazu optional Can only be redeemed once per customer.
  • Other order discounts, Product discounts, Shipping discounts — mit welchen anderen Rabatten der Code zusammen gilt. Ein Free-shipping-Code lässt sich nicht mit einem weiteren Versandrabatt kombinieren; das lehnt Shopify selbst ab.
  • Shopify discount organisation — wenn für euren Shop verfügbar, liegen alle Einmal-Codes einer Belohnung gesammelt unter einem Shopify-Rabatt statt als einzelne Einträge. Jeder Besucher bekommt in beiden Fällen seinen eigenen Code.

Beim Static code verwaltet ihr Nutzungslimit, Ablauf und Kombinierbarkeit am Rabatt in Shopify — PopUplift ändert daran nichts. Der Code muss in Shopify existieren; PopUplift prüft Tippfehler nicht.

Einmal-Code oder ein Code für alle?

Einmal-Codes sind die bessere Wahl für fast alle Popups: Jeder Besucher bekommt einen persönlichen Code, der sich nicht sinnvoll weitergeben lässt, und jede Bestellung ist einem Popup-Lead eindeutig zugeordnet.

Ein fester Code für alle ist richtig, wenn bewusst alle denselben Code sehen sollen. Zwei Folgen muss man kennen:

  • PopUplift rechnet dem Popup jede bezahlte Bestellung mit diesem Code zu — auch wenn der Code zusätzlich per Newsletter oder Social Media verteilt wurde. Nehmt für das Popup deshalb einen Code, den ihr nirgends sonst benutzt.
  • Ein fester Code kann nur zu einem laufenden Popup gehören. Hängt er schon an einem anderen, blockiert PopUplift das Veröffentlichen mit dem Hinweis „This discount code is already assigned to another popup".

Wie der Code zum Besucher kommt

Unter Code delivery (in der Einrichtung im Schritt Opt-in) wählt ihr einen von drei Wegen:

  1. Show the code in the popup — der Code steht am Ende direkt im Popup. Funktioniert immer und braucht keinen Mailversand.
  2. Send the code after email confirmation — der Code kommt per E-Mail, nachdem der Besucher seine Anmeldung bestätigt hat. Braucht eine Klaviyo-Liste mit Double Opt-in und einen Flow, der den Code verschickt. Die Mail versendet Klaviyo aus eurem Flow, nicht PopUplift. Details: Die Reward-E-Mail.
  3. Send the code via WhatsApp — PopUplift öffnet WhatsApp, eure eigene WhatsApp-Automation verschickt den Code. Dafür braucht es eine WhatsApp-Aktion im Popup und eine Belohnung mit festem Code, weil eine externe Automation keine Einmal-Codes kennt. Ob die Nachricht rausging, kann PopUplift nicht bestätigen. Mehr unter Klaviyo, SMS und WhatsApp.

Eine Belohnung ohne Code-Element. Bei Show the code in the popup gibt nur ein Reward-code-Element den Code heraus. Hat euer Popup keines, verspricht der Text aber einen Code („Check your email for your discount code“), stellt PopUplift nichts zu: nur euer eigener Klaviyo-Flow kann ihn verschicken. Beim Veröffentlichen bestätigt ihr deshalb, dass ein Flow auf der Liste des Popups den Code sendet. Schreibt den festen Code in diese Mail. Hat PopUplift den Profil-Code für euren Shop eingeschaltet, sagt das die Prüfung vor dem Veröffentlichen: neue Abonnenten bekommen den festen Code dann als popuplift_offer, und der Flow kann {{ person.popuplift_offer }} nutzen. Einen Einmal-Code gibt es nur, wenn das Popup ihn zeigt; dafür ein Reward-code-Element einfügen.

Code automatisch an der Kasse anwenden

Der Schalter Apply code automatically at checkout steht im Tab Reward, direkt unter der Belohnungsauswahl — im Setup, im Editor und im Editor einer Testvariante. Ist er an, landet der Code nach dem Einlösen direkt in der Checkout-Sitzung des Besuchers, über Shopifys eigenen Rabatt-Link, ohne Kopieren. Der Code bleibt trotzdem sichtbar.

  • Das Popup sagt „angewendet" nur, wenn Shopify bestätigt. Die eigene Zeile von PopUplift („Your discount is already applied at checkout") erscheint erst, wenn der Shop den Code bestätigt hat. Lehnt Shopify ab, sieht der Besucher den Code zum Kopieren. Unter Preview schaltest du zwischen Shopify confirms und Shopify rejects und siehst beide Fälle.
  • Dein eigener Text wird nie geändert. Verspricht ein Text von dir „bereits angewendet", ohne an diese Bestätigung gekoppelt zu sein, zeigt der Schalter eine Warnung mit dem Link Edit text.
  • Standard: Neue Popups mit Code im Popup starten mit eingeschaltetem Schalter. Bestehende Popups behalten ihre Einstellung.
  • Wenn der Schalter aus oder nicht verfügbar ist: Ohne Belohnung oder wenn der Code per E-Mail oder WhatsApp kommt, gibt es im Browser nichts anzuwenden. Ein Popup ohne Code-Element hat ebenfalls keinen Code; der Schalter sagt das und verlinkt zum Hinzufügen.
  • Alle Wege, auf denen ein Code ausgegeben wird, folgen demselben Schalter: das Code-Element, der Belohnungsdialog an einem Button und die Belohnung einer Lektion. Tracks wenden den Code nur an, wenn der Besucher auf deren eigenen Button Apply tippt.
  • A/B-Tests: Der Schalter gehört zu jeder Variante. Unterscheiden sich die Varianten beim automatischen Anwenden, zeigt der Test das an, weil es das Ergebnis beeinflussen kann.

Wann Shopify den Code ablehnen oder übergehen kann:

  • Leerer Warenkorb: Shopify merkt sich den Code für die Sitzung und wendet ihn an, sobald etwas im Warenkorb liegt.
  • Theme mit eigenem Warenkorb-Drawer: Manche Themes zeigen den Rabatt erst nach dem Neuladen des Warenkorbs; im Checkout ist er trotzdem da.
  • Mindestbestellwert oder Kombinierbarkeit: Shopify lehnt den Code ab, bis der Warenkorb die Bedingung erfüllt. Der Code bleibt zum Kopieren sichtbar.
  • Schon ein anderer Code im Warenkorb: Ob beide gelten, hängt von den Kombinationseinstellungen deiner Rabatte ab.
  • Express-Checkout (Shop Pay, Apple Pay, Google Pay) kann den Sitzungsrabatt übergehen; der Besucher kann den sichtbaren Code trotzdem eingeben.

Was im Hintergrund passiert

  • Vorrat. Für jede Belohnung mit Einmal-Codes legt PopUplift bis zu 50 Codes im Voraus bei Shopify an und füllt nach, sobald weniger als 20 übrig sind. So bekommt der Besucher seinen Code ohne Wartezeit. Ist der Vorrat einmal leer, entsteht der Code live im selben Moment.
  • Eure Rabattliste in Shopify füllt sich deshalb mit Einträgen, die mit „PopUplift ·" beginnen. Daran erkennt und filtert ihr sie.
  • Ändern. Ändert ihr eine Belohnung, ersetzt PopUplift die noch nicht vergebenen Codes durch neue. Bereits vergebene Codes behalten ihre Bedingungen. Konditionen deshalb immer in PopUplift ändern, nicht direkt am Shopify-Rabatt.
  • Aufräumen. PopUplift löscht seine eigenen Shopify-Rabatte wieder: abgelaufene, nie eingelöste Codes 7 Tage nach Ablauf, eingelöste Codes 90 Tage nach der Einlösung. Codes, die ein Besucher noch einlösen kann, bleiben immer stehen. Eure eigenen Rabatte fasst PopUplift nie an.

Wenn ein Code nicht funktioniert

Die häufigsten Gründe — Mindestbestellwert, Ablauf, Produktauswahl, Kombinierbarkeit oder ein Static code, den es in Shopify nicht gibt — stehen unter Fehlerbehebung.

Frage offen? Schreibt uns — wir antworten schnell. support@popuplift.com